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Vorschule und Grundschule Wielandstraße  Theater gefördert durch die Jürgen Sengpiel Stiftung, den Ida-Ehre-Kulturverein und das Instituto Cervantes Hamburg

Das Klassenprojekt
 
                                                          Das Projekt „Zwei Kulturen in Aktion":

Das bilinguale Theaterprojekt der deutsch-spanischen Grundschule Wielandstraße wird gemeinsam mit der Theaterpädagogin und Schauspielerin Mavi Frevert Cubas durchgeführt. Angelehnt an das Kinderbuch: „El hombrecillo de papel" („Das Zeitungsmännchen") des preisgekröntendstraße wird gemeinsam mit der Theaterpädagogin und Schauspielerin Mavi Frevert Cubas durchgeführt. Angelehnt an das Kinderbuch: „El hombrecillo de papel" („Das Zeitungsmännchen") des preisgekröntendstraße wird gemeinsam mit der Theaterpädagogin und Schauspielerin Mavi Frevert Cubas durchgeführt. Angelehnt an das Kinderbuch: „El hombrecillo de papel" („Das Zeitungsmännchen") des preisgekrönten spanisches Kinderbuchautors Fernando Alonso wird das Erlernen der spanischen Sprache mit Elementen aus dem Improvisationstheater verknüpft. Kinderbuchautors Fernando Alonso wird das Erlernen der spanischen Sprache mit Elementen aus dem Improvisationstheater verknüpft. Kinderbuchautors Fernando Alonso wird das Erlernen der spanischen Sprache mit Elementen aus dem Improvisationstheater verknüpft.

Warum Improvisationstheater?
Wer von uns hat nicht schon einmal erlebt, wie bei einer Schulaufführung ein verängstigtes Kind mit seinem auswendig gelernten Text kämpft. Voll darauf konzentriert, ja kein Wort auszulassen, atmet es erleichtert durch, wenn es mit seinem Part fertig ist. Oder manchmal wartet ein Kind auf sein Stichwort, was nicht gefallen ist, weil das Kind davor entweder etwas vergessen oder den Satz einfach umgestellt hat. Hilflos schauen sich die beiden an, das Spiel stockt, der Spielfluss ist gestört.

„Nichts ist größer als die Angst vor einem Fehler. Die Angst, dass einem jemand beim Scheitern zusieht. Die Fähigkeit des Improvisierens kann einem die Stärke geben, mit Unvorhergesehenem besser umgehen zu können." (Keith Johnstone, Erfinder des modernen Improvisationstheaters)
Um eine angstfreie Atmosphäre aufzubauen und vor allen Dingen den Spaß am Spiel und an der für die Hälfte der Kinder fremden spanischen Sprache zu fördern, haben wir uns für die Methode des Improvisationstheaters entschieden.

Was sind die Ziele des Projektes?
• die Fantasie der Kinder zu wecken und zu entfalten
• Selbstvertrauen zu entwickeln
• den Kindern Spaß am Sprachenlernen zu vermitteln
• einen selbstverständlichen Umgang mit der Zweisprachigkeit zu erreichen
• die Anstrengungsbereitschaft und Frustrationstoleranz in Bezug auf das Sprachlernen zu erhöhen
• ein hohes Maß an Konzentration und Selbstdisziplin zu erlangen

Motivation für die Zusammenarbeit mit Experten:
Wir als Pädagogin sehen es als sinnvoll an, in den stetigen Austausch mit der künstlerischen Herangehensweise einer Schauspielerin und Theaterpädagogin zu treten. Wir sind davon überzeugt, dass die Zusammenarbeit mit einer spanischsprachigen Künstlerin die Integration und Völkerverständigung fördert.
Wir ermöglichen die Implementierung des Theaterprojekts in die laufende Unterrichtsarbeit und sind verantwortlich für die Evaluierung und Steuerung des Prozesses.
Erste Szenen werden im September bei der Einschulungsfeier in der Schule präsentiert. Zur Aufführung am Ende des Projekts werden alle bilingualen Klassen der Hamburger Schulen mit deutsch-spanischem Zweig sowie die lokale Öffentlichkeit eingeladen. Ziel ist es, auch an einem öffentlichen Ort aufzuführen. Das Pilotprojekt betrifft den 2. Jahrgang des bilingualen Zweiges und wird über einen Zeitraum von 6 Monaten durchgeführt.

Finanzierung

  • Mit guten Ideen und Unterstützung von  Eltern und Sponseren 
  • Ida-Ehre Kulturverein
  • www.ida-ehre-kulturverein.de








Welche Bedeutung hat das Theaterprojekt für die Kinder?

Ein paar Schülerkommentare auf die Frage hin, was ihnen das Projekt bedeutet:
„Mir bedeutet das Theaterstück sehr viel. Wir haben ja auch ein Stück vorgespielt bekommen,
deswegen will ich, dass die 1b und 1a etwas schönes vorgespielt bekommen. Deshalb ist es
mir so unheimlich wichtig“ (Florian)
„ Es ist entspannend, wenn man sich als Baum hin und her bewegt“ (Lino)
„Ich fühle mich wie ein Vorbild, also wie ein Erwachsener“ (Felipe)
„Mavi zeigt, dass sie wirklich will, dass wir ein Theater machen“ (Nina)
„Wenn wir auf die Bühne gehen, muss man sich konzentrieren“ (Florian)
„Ich fühle mich dann so aufgeregt, wenn ich auf der Bühne bin“ (Susana)
„Mir bedeutet es viel, weil ich der Erste von meiner Familie bin“ (Sven)
„Mavi ist nett und zeigt Gefühle“ (Angelique)
„Ich fühle mich gut auf der Bühne und wenn ich übe“ (Philine)
„Ich freue mich, dass ich auf der Bühne sein darf. Wir können spielen, gehen, reden und
rennen“ (Joel)
„Ich würde mich gut fühlen, wenn ich donnerstags auch bei Mavi wäre, aber es geht leider
nicht, weil ich donnerstags Fußball habe“ (Carlo)
„Ich finde es ist so ein komisches Gefühl, wenn man vor so vielen Leuten vorführen kann. Es
bringt einfach Spaß“ (Queen)
„Es ist für die 1b (und 1a) ein kleines Geschenk. Dieses Geschenk haben wir extra für sie
geübt“ (Sarah)
„Spaß macht es, wenn alles fließend läuft“ (Tom)
„Man soll dem Publikum nicht den Rücken zudrehen, weil sonst versteht das Publikum nicht,
was los ist“ (Charlize)
„Ich möchte, dass die neuen Erstklässler keine Angst haben und dass sie sich am ersten
Schultag wohlfühlen. Ich bemühe mich auch sehr und das Manuelitolied ist auch super“ (Nia)
„Es ist für mich ziemlich wichtig.“ (David)

Wenn wir auf die Bühne gehen, muss man sich konzentrieren" Die Antwort eines Schülers auf die Frage:"Was bedeutet das Theaterprojekt für dich"?
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Theaterpädagogin Mavi Frevert Cubas (www.la-semilla.de)  |  inf0@la-semilla.de